"Ich sehe was, was du nicht siehst"

Die vermeintliche Wahrnehmung der eigenen Umwelt eines Individuums ist Thema seiner Arbeit.

"Ich finde jedoch das, was jedermann sieht, viel spannender. Unsere Zeit, unsere Stadt, unseren Alltag, uns..."

Er arbeitet sich an dem, was da ist ab. An Menschen, aber auch an Dingen, die achtlos zurückgelassen werden, kleine Geschichten die über die Gesellschaft erzählen. Er nimmt deren Choreografie auf, er verfolgt konsequent die Szenen seiner Stadt. Schatten und Licht werden abstrahiert und auf seiner fotografische Bühne zum Leben erweckt, kritisch gegenübergestellt. Den Pathos eines vermeintlich intelektuellen Fotografen sucht man vergebens. Wozu auch, er braucht ihn nicht. Seine Arbeit spricht für ihn.

"Das ist für mich Lebenseinstellung geworden. Ich liebe es, die Stadt zu beobachten, im Wandel von Jahres- und Tageszeiten"

Manchmal kommentiert er mit seinen Bildern, manchmal stellt er Fragen, manchmal beantwortet er sie. Seine Stichpunkte sind schnell mit der Kamera gemacht. Sie ist immer dabei. Jeder Satz wird analog geschrieben. Nichts kann korrigiert werden. Eine eigene Meinung entsteht. Jeder Satz hat eine Aussage und trägt die unverkennbare fotografische Handschrift. Er schätzt die Vielfalt. Eine Unzahl an Kameras, Filmen, Filmchemie, Papier etc. steht zur Verfügung. Die Technik wird je nach Laune und Gegebenheit für den Tag gewählt.

Er ist Mitglied der East Coast Gallery, weil seine Arbeit den Blick in unsere Stadt in all ihrer Vielfalt ergänzt und hier einen würdigen Präsentationsrahmen bekommt.Michael Zieschang ist 41, verheiratet und lebt seit 4 Jahren in Rostock.

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