Serienübersicht von Sven Becker

  • room

    Die Entscheidung, ob wir frei sind, treffen wir offensichtlich nie allein.

    Die Freiheit eine Entscheidung zu treffen, jedoch obliegt uns. Was die Folgen sind, können wir widerum nur bedingt beeinflussen. Mit Erfahrungen haben wir ein Wertesystem, welches uns dabei unterstützt. Ob nun eine Entscheidung richtig oder falsch ist, lässt sich nur damit beantworten, das wir grundsätzlich Erfahrungen sammeln, die uns bei der Entscheidungsfindung helfen.

    In der Serie ROOM wird die Frage gestellt, wer aus welcher Perspektive, über etwas entscheidet. Es soll die Entscheidung an sich als Raum dargestellt werden, der uns in gewisser Form zwingt, sich für oder gegen etwas zu entscheiden und inwieweit wir vielleicht darauf Einfluss haben oder damit umgehen.

  • projekt leben

    Aus der Gegebenheit, das ein Leben frei sein kann, wird im Fall von individueller Einschränkung ein Leben nach Plan. Kein noch so einfacher Schritt wird unbedacht getan, keine Handlung wird nur einmal abgewogen. Damit wird ein Leben zum Projekt, welches sich einer ständigen Planung unterzieht.

    Wie Menschen damit umgehen, sollen die Arbeiten dazu zeigen. Dabei geht es in keinem Fall um Mitleidsbekundungen, sondern ganz konkret um die Möglichkeit, mit der Form der Fotografie als Kommunikationsmittel sich der Gesellschaft mitzuteilen, um über Akzeptanz zu sprechen.

  • the day after ...

    Eine Art "Zwischenwelt" stellt sich an solchen Orten dar, die wenig später dann völlig verschwunden sind und womöglich einer anderen Bestimmung zugeordnet werden. Diese Kleingartenanlage war ein solch kurzer Moment, wo es schnell zu entscheiden galt, wie dieser Ort noch möglichst sinnvoll fotografisch dokumentiert werden sollte.

    Die Begegnung mit dem Ist-Zustand eines Lebens, den stillstehenden Zeichen eines gesellschaftlichen Wirkens ist insofern eine Begegnung mit einem sozusagen konservierten Raum. Eine Infrastruktur, die zum Erliegen kam. Ein Fingerabdruck. Die Räume wurden zur Zeit der Aufnahme nicht betreten - auch aus dem Grund, das dies auch eine Art Verletzung des Persönlichen darstellen würde, welche hier ihre Spuren hinterlässt.

    Die Hinterlassenschaft wird hier also rein dokumentarisch betrachtet. Dem Ort ist das Leben entzogen worden. Die Lebensgeschichten lassen sich nur erahnen und könnten dennoch nicht zweifelsfrei belegt werden.

  • Malerei

  • Elftes Gebot

    Wenn sich die letzte Tür öffnet, wie wird es sein? Wer oder was ist Gott? Welchen Wert haben Glaube oder Religion für uns? Wollen wir ewig leben? Dürfen wir darüber entscheiden?

    Es sind Denkansätze und der Versuch diese Fragestellungen in Bildern festzuhalten. Mit verschiedensten Menschen. An verschiedensten Orten. Mit verschiedensten gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder anderen persönlichen Gründen.

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